Wenn Busse wegen Schnee und Glatteis nicht fahren können
6. Januar 2026 - Bei Schnee und Glätte ist es den Verkehrsunternehmen im VRT nicht immer möglich, einen fahrplanmäßigen Linienverkehr sicherzustellen. Um die Informationen für euch zu bündeln, gibt es eine spezielle witterungsbedingte Fahrplan-Informationsseite auf unserer Internetseite, die "Akuten Störungen".
Hier haben alle Verkehrsunternehmen die Möglichkeit, eventuelle Beeinträchtigungen, Verspätungen oder gar Fahrtausfälle bei Bus und Zug direkt zu melden. Der Vorteil daran ist, dass die Betriebsleitungen der einzelnen Verkehrsunternehmen hier bereits sehr früh Informationen für euch als Fahrgäste bereitstellen können.
Ihr findet die Akuten Störungen rechts unten über Klick auf das rote Warndreieck nur dann, wenn auch Störungen im Betriebsablauf vorliegen. Auf der Seite selbst könnt ihr nach eurer Linie filtern und seht dann direkt, ob ihr möglicherweise betroffen seid.
Sicherheit geht vor
Bitte beachtet: die Bedingungen, ob ein Bus fahren kann oder nicht, können sich oft sehr schnell ändern. Außerdem gilt: auch wenn bei euch vor der Tür die Straßen frei sind, kann es sein, dass der Bus eurer Linie auf einem höher gelegenen Teil der Strecke nicht weiterfahren kann.
Es gilt: Passt auf euch auf, haltet euch warm und kommt sicher an eure Ziele!
Tipps für das richtige Verhalten im ÖPNV im Winter
1. Mehr Zeit einplanen
Im Winter gilt: Stress vermeiden. Wer in letzter Minute zur Haltestelle sprintet, riskiert Ausrutschen und Verletzungen. Besser ist es, etwas früher loszugehen und mögliche Verzögerungen gleich mit einzuplanen – denn Schnee und Eis können den Verkehr beeinflussen.
Tipp: Mit der VRT mobil APP lassen sich Abfahrts- und Ankunftszeiten jederzeit im Blick behalten. Auch die Akuten Störungen auf der VRT-Website helfen dabei, den Überblick zu bewahren.
2. Die richtige Kleidung
Festes, rutschhemmendes Schuhwerk ist bei winterlichem Wetter ein Muss. Auch gut sichtbare Kleidung hilft – idealerweise mit reflektierenden Elementen. Wer keine Reflektoren an Jacke oder Mantel hat, kann mit Anhängern an Tasche oder Rucksack nachhelfen. Sicherheit geht vor Stil.
Extra-Hinweis: Sollte es an der Haltestelle einmal länger dauern, schützt eine zusätzliche Kleidungsschicht vor Kälte.
3. Rücksicht an Haltestellen
Ein umsichtiges Verhalten an Haltestellen ist zu jeder Jahreszeit wichtig – im Winter ganz besonders. Dazu gehört:
kein Rennen oder Drängeln ausreichend Abstand zur Bordsteinkante erst einsteigen, wenn das Fahrzeug steht bei Glätte besonders vorsichtig sein andere freundlich auf riskantes Verhalten aufmerksam machen, etwa Kinder
4. Sicher im Bus und in der Bahn
Beim Einsteigen möglichst Schnee und Matsch an den Schuhen draußen lassen – so bleiben Böden rutschfest. Auch wenn Fahrzeuge mit speziellen Matten ausgestattet sind, ist Vorsicht geboten, besonders auf Stufen. Festhalten hilft, Stürze zu vermeiden.
Wenn möglich, sollten Sitzplätze genutzt werden. Das reduziert das Verletzungsrisiko bei plötzlichen Bremsmanövern. Taschen gehören dabei nicht auf den Sitz, sondern auf den Boden oder den Schoß. Gerade ältere Fahrgäste profitieren von einem angebotenen Platz.
Für Schulkinder gilt: Ranzen beim Stehen abnehmen und zwischen die Beine stellen – das sorgt für mehr Sicherheit und Platz.
5. Aufeinander achten
Winter bedeutet auch: füreinander da sein. Ob auf dem Weg zur Haltestelle, beim Warten oder während der Fahrt – kleine Gesten können viel bewirken:
Sitzplätze anbieten Halt geben bei Glätte Probleme im Fahrzeug dem Fahrpersonal melden im Ausnahmefall Fahrgemeinschaften organisieren
6. Flexibel bleiben
So ärgerlich Ausfälle oder Verspätungen auch sind – bei extremen Wetterlagen lassen sie sich manchmal nicht verhindern. Wer Alternativen im Kopf hat, kommt entspannter durch den Winter: ein anderer Weg, ein späterer Anschluss oder – wenn möglich – Homeoffice.
7. Fahrpersonal nicht ablenken
Die Fahrerinnen und Fahrer sind speziell für winterliche Bedingungen geschult und müssen sich voll auf den Verkehr konzentrieren. Gespräche oder gut gemeinte Hinweise können dabei eher stören als helfen.